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01.03.2010 Aichwalder Gespräch mit Kriminaloberrat Jürgen Hauber am 26. März


Kriminaloberrat Jürgen Hauber LKA Ba-Wü
Jürgen Hauber vom LKA Baden-Württemberg
Afghanistan - 20 Monate am Hindukusch - ist die Überschrift des Aichwalder Gesprächs, das am Freitag, 26. März um 19:30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses stattfinden wird.

Der Referent Jürgen Hauber ist Kriminaloberrat beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg. Er wird an diesem Abend viele spannende Informationen zu Land und Leuten vermitteln, faszinierende Fotos dieses extremen Landes zeigen und reichlich Anstöße zur Diskussion geben.
Der 53jährige Kriminalbeamte Jürgen Hauber, der seinen Schreibtisch in Stuttgart für 20 Monate gegen einen erheblich unruhigeren Arbeitsplatz im Hindukusch tauschte, hatte bereits zuvor zahlreiche Erfahrungen bei der Unterstützung anderer Polizeien im In- und Ausland gemacht. So half der damalige Experte in Sachen Rauschgift und Organisierte Kriminalität unmittelbar nach der Wende in Dresden das neue LKA Sachsen aufzubauen. Ende der neunziger Jahre plante und koordinierte Herr Hauber ein erstes EU-Projekt in Ungarn zur Heranführung des Landes an die gemeinsamen Standards der Europäischen Polizeien im Bereich der Organi-sierten Kriminalität und setzte das Projekt auch selbst in Budapest um. Vergleichbare Projekte für die EU-Beitrittskandidaten Tschechien und Türkei folgten, die den Experten längere Zeit in Prag, Ankara und Istanbul agieren und einschlägige Erfahrungen in der internationalen Polizeiarbeit sammeln ließen. Für Jürgen Hauber war damit ein Langzeiteinsatz in Afghanistan nur konsequent mit dem Blick auf das, was dort noch für den Bereich Innere Sicherheit zu tun ist und auch Einfluss auf die ganze westliche Welt hat. Aus ursprünglich 9 Monaten wurden schlussendlich 20 Monate, in denen er nicht nur als verantwortlicher Leiter des Deutschen Polizeiprojektes vor Ort sondern auch als Leitender Polizeiberater des Deutschen Botschafters in Kabul fungierte. 

 Eintrittskarten für das Aichwalder Gespräch sind im Rathaus Aichwald erhältlich (Tel. 0711-36 90 90). Der Eintritt beträgt 5 Euro pro Person. Die Eintrittsgelder werden komplett an die „Mario-Keller-Schule“ gespen-et. Namensgeber der Schule, die sich um Mädchen in Afghanistan kümmert, ist der am 15. August 2007 in Kabul ums Leben gekommene Poli-zeibeamte Mario Keller aus Karlsruhe.


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